Willkommen in Dublin! Hier ist nur jeder zweite Busfahrer freundlich!
Tag 5, Mittwoch nach meiner Zeitrechnung und ein hübsches finsteres Gewitter baut sich vor meinem Zimmerfenster auf. Chronologisch wie folgt:
Der Morgen begann wie üblich mit einem ordentlichen Frühstück a la americano: Cornflakes und Toast. Zumindest sieht man das in Amerika recht häufig, schmeckt aber recht irisch und gut. Der Weg zum Bus verlief auch noch ohne großartige Apokalypsen und wir kamen sogar noch vor dem Bus an – und winkten, so wie man es in Irland nunmal macht, nur bleibt der Busfahrer nicht stehen – natürlich nicht, er drückt auf’s Gas und zieht am Straßenkehrwagen vorbei und lässt die guten 15 Wartenden gemütlich im kühlen Nieselregen stehen.
Ergo nahmen wir den nächsten Bus in Richtung Schule – zu spät kamen wir wider Erwarten nur fünf Minuten, ohne Kaffee aber doch. Schule dauerte heute nur bis zwölf. Nur drei Stunden; viel zu wenig, um etwas zu filmen … Hust.
Am Nachmittag fuhren wir nach einem deftigen Subway-Sandwich zum Kilmainham Goal (sprich Dscheil), in dem uns eine Führung durch das um 1960 geschlossene Gefängnis bevorstand. “Bevorstand” insofern, weil unser Guide einige Geschichten auf uns losließ, die nicht exakt für schwache Nerven gedacht waren.
Jetzt gegen Abend dürfen wir uns für einen Theaterbesuch bereitmachen, nur wissen wir nicht, was wir ansehen werden. Bezahlt wurde im Voraus.
Im Regen
Grueny
Kleiner Anhang meinerseits: Der Vlog der letzten zwei Tage wird vermutlich doch länger werden als erwartet, insbesondere weil gestern noch etwa zehn Minuten Videomaterial von unserer tanzenden Italienerin und mir am Dance-Dance-Revolution-X-Spielautomaten hinzugekommen sind. Und ja: Wir haben kläglich versagt. ~

Tja…..allein dafür, dass du ohne mich Subway gehst hasse ich dich ^^ <3